FAQ
Woher stammt unser solidarischer Kaffee und Tee?
- Cafe Libertad
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Café Libertad Kollektiv aus Hamburg ist seit Jahren Teil der Vertriebsstrukturen von zapatistischen Kaffe für die aufständischen Gemeinden in Chiapas. Darüber hinaus werden auch indigene Selbstorganisierung und die Arbeit von politischen Kooperativen, politischen Bewegungen und queerfeministischen Projekten in weiteren Ländern (Costa Rica, Honduras, Kolumbien) unterstützt. Im Sinne des solidarischen Handels zahlen Café Libertad für Rohkaffee mehr als den Weltmarktpreis und förderte in den letzten 15 Jahren mit mehr als 200.000 Euro Projekte in zapatistischen Gemeinden.
Bio-Kaffee von zapatistischen und widerständigen Kooperativen ist nicht einfach "nur" biologisch-zertifizierter Kaffee. Solcher Kaffee wird fast überall angeboten. Hier werden nur genossenschaftlich organisierte Kleinbauern-Familien gefördert, die in traditioneller Weise ihren Kaffee unter Schattenbäumen organisch-pestizidfrei anbauen. In Handarbeit werden die Kaffee-Kirschen vom Fruchtfleisch getrennt und in der Sonne getrocknet, statt ihn - wie beim Plantagen-Kaffee - gleich nach der Ernte industriell zu entkernen und zu trocknen.
Die Produktion der Sorten Libertad, Durito und Rebeldia unterstützt direkt die aufständischen Gemeinden in Chiapas, die auf vielschichtige Weise für globale Autonomie und Selbstbestimmung kämpfen. Mit den Einnahmen des Störtebeker und Kiptik wird nicht nur die Autonomie in Chiapas gefördert, sondern auch politische Projekte und Bewegungen in anderen Ländern: Anarchistische Zentren und antirassistische Projekte, Demonstrationen, Proteste und Gegenkultur. Kaffee & Espresso Las Chonas stammen von der Frauenkooperative Aprolma, die ein Teil der oppositionellen Bewegung in Honduras ist und will patriarchale Strukturen im Kaffeewelthandel auf den Kopf stellen. Der Soli-Espresso St. Pauli Roar dient der Förderung antirassistischer Projekte, politischer Stadtteilarbeit und Recht auf Stadt -Bewegungen weltweit. Kaffee Sonador steht für Unterstützung der Geflüchteten aus El Salvador, die in Costa Rica leben. Egal welche Sorte ihr probiert, mit jeden Bohne solidarisiert Ihr euch mit wertvollen Projekten.
Mehr Info: www.cafe-libertad.de
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- Aroma Zapatista
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Das Kaffeekollektiv Aroma Zapatista ist ein selbstverwalteter Betrieb in Hamburg. Die zentralen Punkte ihrer Arbeit sind solidarischer Handel mit zapatistischem Kaffee und die direkte Unterstützung der zapatistischen, selbstverwalteten Strukturen in Chiapas / Mexiko.
Wir sind das Berliner Depot!
Depot bedeutet, dass wir den gleichen Preis haben, zu dem Aroma Zapatista ihre Kaffees selbst anbieten und dass wir deren gesamtes Sortiment vorrätig haben. Wenn Ihr den Kaffee bei uns holt, erspart das den Hamburgern Arbeit und Versandkosten, DHL-FahrerInnen haben weniger Stress und die Umweltbilanz der guten Bohne ist wahrscheinlich auch etwas besser.
Zur Arbeitsweise (zitiert von aroma-zapatista.de):
Der Rohkaffee wird über Direktimporte von den zapatistischen Kooperativen und der Kooperative CENCOIC gekauft. Wir zahlen einen Preis, der über dem Fair Trade Niveau liegt. Solidarischer Handel bedeutet für uns mehr als den Kauf von Rohkaffee zu einem gerechteren Preis und die Unterstützung genossenschaftlicher Organisierung der Kaffeebäuer_innen. Er beinhaltet für uns, die direkte und aktive Unterstützung politischer und sozialer Bewegungen, wie die der Zapatistas und der indigenen Bewegung CRIC. Sie verändern bestehende Strukturen und bauen Alternativen auf.
Ein Teil des Erlöses aus dem Verkauf des Röstkaffees fließt als Unterstützungsgelder nach Chiapas, um den Aufbau der selbstverwalteten Bildungs-, Gesundheits-, Landwirtschafts-, Kommunikations- und Verwaltungsstrukturen zu unterstützen. In ähnlicher Form unterstützen wir die indigene Bewegung im Cauca mit ihrer Selbstorganisation CRIC (Consejo Regional Indígena del Cauca).
Mit viel Erfahrung im solidarischen Kaffeehandel und kollektivem Arbeiten gewappnet, nehmen wir die Herausforderung an, einen Handelsbetrieb selbstverwaltet und nicht auf den persönlichen Profit orientiert zu führen.
Unser Kollektivbetrieb ist der Versuch, sich möglichst wenig an bestehenden Marktmechanismen zu beteiligen. Wir streben nicht nach möglichst hohen Gewinnen. Wir möchten unseren Kaffee zu einem Preis anbieten, der für die meisten erschwinglich ist. Aus diesem Grund arbeiten wir z.B. nicht mit dem Rabattsystem des Großhandels, der den Preis für die Endverbraucher_innen merklich verteuert. Unsere Kalkulation basiert darauf, unsere Kosten zu decken. Die erwirtschafteten Gewinne fließen in neue Investitionen, gesetzliche Rücklagen und natürlich sammeln wir über den Röstkaffeeverkauf Geld, um die zapatistischen Gemeinden finanziell zu unterstützen.
Unseren Kaffee kaufen wir von indigenen Gemeinden im Widerstand im südlichen Bundesstaat Chiapas/Mexiko, die der zapatistischen Bewegung angehören. Die Zapatistas haben sich am 1. Januar 1994 gegen Ausbeutung, Gewalt, Unterdrückung, Patriarchat und Rassismus erhoben. Sie haben die Großgrundbesitzer, für die sie unter unwürdigen Bedingungen arbeiten mussten, vertrieben und sich das Land, welches sie bzw. ihre Vorfahren seit Jahrhunderten bewirtschaftet haben, zurück genommen. Auf diesen Ländereien bauen sie seitdem selbstverwaltete Strukturen auf. Wir unterstützen ihre Forderungen nach Land, Freiheit, Würde und Gerechtigkeit und möchten die selbstverwalteten Strukturen durch den Kaffeekauf stärken.
Im Cauca gibt es mindetens seit Beginn des 20. Jhrdt. kollektiven Widerstand Indigenen Gruppen, mit ihren Forderungen nach Land und Selbstbestimming. Auch für die Kaffeeanbauenden der indigenen Bewegung CRIC im Cauca (Südwesten Kolumbiens) ist der Anbau und Verkauf von Kaffee eine Grundlage, um neben der Selbstversorgung das wirtschaftliche Überleben vieler Familien zu sichern. Der CRIC ist maßgeblich an großen Mobilisierungen gegen die Ausbeutung ihres Territoriums beteiligt. Sie kämpfen für mehr Land und für ihre Autonomie und gegen ein neoliberales Wirtschaftsmodell.
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- Flying Roasters
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Flying Roasters ist ein kleiner Kollektivbetrieb aus Berlin, bestehend aus drei Personen. Es arbeitet mit einem verbindlichen Binnenvertrag bzw. Statut (öffentlich zugänglich), der z.B. der Lohn limitiert (gleichen für alle; darüber hinaus erzielten Gewinne werden reinvestiert und gespendet). Entscheidungen werden gemeinsam getroffen und Verantwortung wird geteilt. Das Kollektiv arbeitet nach folgenden Prinzipien:
- Direkt. Der Rohkaffee wird ohne Zwischenstationen direkt von den erzeugenden Kooperativen bezogen. Dies stellt sicher, dass der bezahlte Preis vollumfänglich bei den ProduzentInnen ankommt. Der garantierte Mindestpreis (2,75$ pro Pfund Rohkaffee) liegt über dem Fairtrade-Preis (aktuell 1,40$ pro Pfund).- Ökologisch. Der Anbau geschieht auf ökologisch sinnvolle Art und Weise. Das bedeutet Verzicht auf chemisch-synthetische Hilfsmittel und Gentechnik, aber auch Kultivierung in Mischkulturen. Der Rohkaffee wird von Hand geerntet.
- Hochwertig. Es werden ausschließlich hochwertigste Arabica- und Robusta-Bohnen verwendet. Im Gegensatz zu industriellen Röstverfahren dauert der Röstprozess bei Flying Roasters länger und verläuft bei niedrigeren Temperaturen. Dadurch können sich die sortentypischen Aromen ausbilden.
- Transparent. Das Ziel ist es, Nachvollziehbarkeit zu gewährleisten, so dass die Endverbraucher_innen sich über die Herkunft des Kaffees, Transportwege und Röstverfahren informieren können. Das Kollektiv berichtet über die Bedingungen im Anbaugebiet und legt auch seine eigene Arbeitsweise offen. Einmal pro Jahr wird ein Transparenzbericht veröffentlicht.
Mehr Info: www.flyingroasters.de
Flying Roasters beliefert uns in Mehrwegbehältern unseren Ausschank-Kaffee sowie 8 Sorten geröstete Kaffeebohnen zum unverpackt einkaufen.
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- MateMate
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Unser Angebot von Meta Mate ist ein frischer, von Hand geernteter Mate. Er stammt von wild gewachsenen, sorgfältig ausgesuchten Urwaldbäumen – und ist der einzige in Deutschland erhältliche Mate, der wild gewachsen ist. Die Mates werden von autonomen brasilianischen Bauern von Anfang bis Ende produziert, mit Yerba Mate Holz geräuchert und traditionell getrocknet.
Mehr Info: www.metamateberlin.de
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- Biolandhof Klein
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Der Familienbetrieb baut bereits seit 1994 die weiße Süßlupine an. Seit Eröffnung des Veganladens vertreiben wir die Lupinen des Biolandhof Klein in gerösteter Form: Lupinenkaffee!
Das Produkt kommt direkt vom Anbauer, einem bäuerlichen Kleinbetrieb. Die Röstung wird von einer Privatrösterei in Aschaffenburg übernommen.
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Woher stammen unsere Getränke?
- Kommune Karmitz
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Karmitz ist eine Kommune, die jetzt seit mehreren Jahren in wechselnder Besetzung (Erwachsene, Kinder, nichtmenschliche Tiere...) auf einem alten Hof im Wendland lebt. Laut Selbstverständnis, hat Karmitz hohe politische Ideale: „Hierarchielosigkeit, gegenseitige Achtung und Akzeptanz, Gewaltfreiheit in Wort und Tat, Konsensprinzip, aktive Solidarität mit der undogmatischen Linken, tatkräftige Gesellschaftskritik, Anarchie!, und noch mehr… Manchmal erreichen wir unsere Ideale, meistens laufen sie vor uns her.“
Die Kommune betreibt eine Mosterei, von der wir beliebte Säfte aus regionalen Äpfeln, Birnen, Quitten und Wurzelgemüsen beziehen. Außerdem haben sie auch eine Pflanzenkläranlage, Holzvergaserzentralheizung und eine Küchenhexe. Nachhaltigkeit und Selbstversorgung sind hier Leitmotive.
Die Belieferung erfolgt mehr oder weniger sporadisch und wir müssen aufgrund der großen Entfernung immer auf Lager kaufen. Deswegen kommt es öfter mal vor, dass einzelne Sorten auch längere Zeit nicht erhältlich sind.
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- Premium
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Seit 2001 arbeitet Premium „als Kollektiv, zu dem nicht nur Mitarbeiter zählen, sondern auch Lieferanten und Kunden. Es gibt keine klassischen Hierarchien. Die Mitglieder des Kollektivs organisieren sich über ein Onlineboard, in dem über Unternehmensentscheidungen diskutiert und ein Konsens angestrebt wird.” (Quelle: goodimpact.org).
Der Kollektiv arbeitet mit maximalem Outsourcing, aber auch mit maximalen Insourcing. „Das heißt, Produktion, Logistik und Handel erledigen jeweils selbständige Profis als regelmäßige Auftragnehmer (die aber gleichberechtigt mitentscheiden können). Man könnte sagen, alle arbeiten zusammen, niemand ist extern, alles wirkt sich irgendwo aus.“
Zurzeit beziehen wir vom Kollektiv Premium-Cola und Premium-Bier. Selbstbeschreibung: „Premium-Cola wurde von enttäuschten Konsument_innen einer anderen Cola-Marke gegründet, deren Rezept sie anfangs als quasi-geduldete Piraten und später mit einer geschmacksneutralen Änderung ganz übernommen haben. Neben dem hohen Koffeingehalt von 250 mg/Liter zeichnet sich das Rezept durch einen besonderen Geschmack aus, der kräftiger und voller ist als bei anderen Cola-Getränken.“
Aber nur ein Produkt war nicht genug, um sichere Arbeits- und Ausbildungsplätze zu gewährleisten, ohne auf die besondere und nicht-kommerzielle Arbeitsweise zu verzichten. Es brauchte ein weiteres Produkt und 2008 hieß es – her mit dem Bier! Es ist ein Pils mit einem Alkoholgehalt von 5%, gebraut von der Klosterbrauerei Weissenohe.Mehr über die Premium-Produkte, Geschichte des Kollektivs und seine außergewöhnliche Struktur erfahrt auf www.premium-cola.de und in dem oben verlinkten Artikel auf goodimpact.org.
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- Kolle Mate
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Kolle Mate macht folgende Drinks:
Kollemate (matehaltige Limo)
Kilimo (Kirsch-Limo)
Zotrine (Zitronen-Limo)Hergestellt von einem Kollektiv aus Dresden, dem „ein solidarisches, faires und gleichberechtiges Miteinander ziemlich wichtig ist” und das sich entschlossen hat, „in sozialer, ökologischer und gesellschaftspolitischer Hinsicht möglichst korrekt zu handeln“. Dazu gehört Transparenz – z. B. im Bezug auf Herkunft der Zutaten, Verzicht auf „klassische” Werbung oder kommerzielle Sponsorings, Unabhängigkeit von zinslastigen Krediten und Darlehen, Verwendung der Zutaten aus biologisch kontrolliertem Anbau...
Das Kollektiv benutzt die Infrastruktur von Premium-Cola (das sogenannte Premium-OS: www.premium-cola.de/betriebssystem). Mit einem bestimmten, fest eingeplanten Kostenanteil werden politische Projekte und Aktionen gefördert. Keine Ressourcen tierischen Ursprungs werden eingesetzt.
Mehr Info: kolle-mate.de
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- SoliDrinks
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Mit SOLIDRINKS konnte man einen Weg finden, Geld für sozial relevante Projekte zu sammeln und über die Flaschen eine Botschaft gegen Diskriminierung und Rassismus nach draußen zu tragen. SOLIDRINKS ist Sozialunternehmen (Solidarity Drinks GmbH), gemeinnütziger Verein (Solidrinks e.V.) und gesellschaftspolitische Kampagne (SOLISHOUT) zugleich.Von SOLIDRINKS kommt leckere SOLIMATE.
Bei Solidarity Drinks arbeiten Geflüchtete, Migrant*innen und Locals im Tandem und lernen von- und miteinander. Solidrinks e.V. ist ein Verein (in Gründung), der für die Mittelvergabe der Gelder aus den Umsatzerlösen zuständig ist. Er entscheidert unabhängig von den Unternehmer*innen, welche Projekte von und mit geflüchteten Menschen unterstützt werden. Welche Projekte es sind, könnte ihr hier nachlesen. Dazu machen die Flaschen-Etiketten mit wechselnden Illustrationen auf die Problematik von Flucht in einer globalisierten Welt aufmerksam.Mehr Info: solidrinks.de
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- Vegane Weine
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Vegane Weine
Wir haben die Produkte von gleich zwei besonderen veganen Weingütern im Sortiment.La Petroleuse
2019er Jahrgang Rotwein und Rosado aus Spanien, vertrieben von der anarchistischen Genossenschaft ACTYVA.
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Woher stammt unser super leckerer Tofu?
- Soy Rebels Tofu
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Bei Teto Tofu werden für die Sojaspezialitäten ausschließlich Bio-Sojabohnen aus Deutschland genutzt. Das garantiert Sojabohnen in hoher Qualität und frei von Gentechnik. Es wird zudem kein Regenwald abgeholzt und die Bohnen legen einen sehr kurzen Transportweg zurück. Damit haben die Sojabohnen eine positive Umweltbilanz, da sie als Leguminose auf dem Feld Stickstoff im Boden binden und sich dabei auch noch selbst düngen. Teto Tofu stellt alle seine Produkte selbst in Handarbeit her.
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- Tofurei Wendland
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Seit 2013 produziert das zurzeit vierköpfige Kollektiv aus Wendland Tofu in einer ehemaligen Käserei. Hier wird alle zwei Wochen in limitierten Chargen Tofu von Hand hergestelltund teils geräuchert. Dank Vakuumverpackung hält sich auch der ungeräucherte Tofu eine gute Weile.
Laut Selbstbeschreibung: „Wir haben die Erfahrung gemacht, dass wir auf solidarische und gleichberechtigte Weise mehr erreichen können als in hierarchischen Strukturen. (…) Lebensmittel sind uns zu wichtig, als dass wir sie globalen Märkten überlassen wollen, die in ihnen nur ein weiteres Produkt zur Gewinnmaximierung sehen. Wir wollen wissen, was wir essen und wo unsere Nahrung herkommt. Wir wollen nicht, dass die Produktion von Lebensmitteln anderen Menschen ihre Nahrung oder Perspektiven raubt. Unserer Meinung nach geht das am Besten, wenn Anbau und Produktion in überschaubaren Kreisläufen erfolgen. Auf diese Weise minimieren wir auch Transportwege und somit den Ausstoß an Treibhausgasen.”
Mehr Info: tofurei-wendland.de
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Welche besonderen Kosmetika findest du bei uns?
- Vio.Me
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Eine Fabrik in Arbeiter*innen Selbstverwaltung
Vio.Me Soli-Seife: Nachdem die Arbeiter der Vio.Me Fabrik in Griechenland um ihre Löhne geprellt wurden, hatten sich die Arbeitgeber aus dem Staub gemacht und versucht, die Fabrik als Insolvenzmasse aufzulösen. Vor einigen Jahren haben die Arbeiter daraufhin die Fabrik besetzt und eine Selbstverwaltung eingerichtet. Momentan führen sie einen juristischen Kampf für ihre Rechte und versuchen wirtschaftlich selbstständig zu arbeiten. Vio.Me ist in Griechenland ein Leuchtturmprojekt geworden, daran sich andere gegen Entlassung und Schließung kämpfende oder besetzte Betriebe orientieren. Vio.Me-Belegschaft unterstützt diese, sowie verschiedene soziale Projekte wie die Sozialklinik in Thessaloniki oder den Kampf gegen den Goldabbau in Chalkidiki.In der Fabrik werden umweltfreundliche Seifen und Reinigungsmittel ohne chemische Zusätze produziert. Die Produkte werden in Griechenland ohne Zwischenhändler auf Märkten, Festen, in sympathisierenden Einrichtungen und in sozialen Zentren vertrieben. Ebenso unterstützt eine breite internationale Solidaritätsbewegung das Projekt durch Spenden und Abnahme der Produkt.
Mehr Info: Mehr über vio.me
Wir empfehlen auch ein kurzes Doku-Video zu den Hintergründen und Geschichte von Vio.Me: www.youtube.com/watch?v=pK_Zsa2EAqA
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- Maisoap
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Maisoap Seifenmanufaktur: Hinter Maisoap verbirgt sich eine kleine Familienseifenmanufaktur die im Herzen Friedrichshain pflegende Seifen in Handarbeit fertigt. Die Seifen werden im schonenden kaltgerührten Verfahren hergestellt und sind das Ergebnis wissenschaftlicher Arbeit und dem Wunsch nach natürlicher Kosmetik. Für die Produktion werden ausschließlich hochwertige pflanzliche Fette und Öle, reine ätherische Öle und ausgesuchte Parfümöle verwendet. Die Seifenrezepturen und Duftmischungen sind eigene Kreationen der Manufaktur. Die Seifen sind natürlich mikrobiologisch und dermatologisch getestet und zertifiziert.
Aufgrund ihrer Zusammensetzung eignen sie sich hervorragend zur Ganzkörperpflege.Mehr Info: www.maisoap.de
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- Sauberkunst
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Eine vegane Seifenmanufaktur, die in Werder/ Brandenburg herstellt.
Wir haben einige feste Shampooseifenstücke im Angebot.
Das ist Haarpflege ohne Silikone, sythetische Konservierungsstoffe und Erdölprodukte, außerdem sind sie palmölfrei. Damit können Haare auf gesunde und umweltfreundliche Art gewaschen werden - nicht nur die Inhaltsstoffe sind hervorragend, sondern die Seifen sind auch noch ohne Plastikverpackung und sehr ergiebig.
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Welche außergewöhnlichen Aufstriche gibt's bei uns?
- Projekt:deli
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Das Projekt steht für Arbeit und Beschäftigung im Bereich vegane, gesunde Ernährung für junge Erwachsene in besonderen Lebenslagen. Es bietet 100% Bio-Brotaufstriche (bei uns verfügbar: Lebervurst und je nach Saison Sweet Pepper, Sweet Potato oder auch etwas anderes). Die kompletten Erlöse fließen in das Projekt. Lecker und sozial.
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- Verdulade
- Seit Anbeginn seiner Produktion verkaufen wir Roberts Feinkost-Gläschen. Der Name verrät eigentlich worum es geht. Marmeladige Konsistenz, aber Gemüse als Inhaltsstoffe. Wer keine Lust mehr hat auf Aufstriche mit Sonnenblumenkernbasis oder Hefeextrakt und außerdem gerne weniger Fett aufs Brot schmiert, sollte das mal probieren. Die sehr fein abgeschmeckten Sorten (z.B. Zucchini-Zitronengras oder Champignon-Rosmarin) werden in Handarbeit in Berlin produziert.
Welche besonderen Produkte kannst du noch bei uns finden?
- BeCollective - Öl für das Getriebe
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Das hochwertige Olivenöl wird von einem anarchistischen Kollektiv in Kreta produziert, das sich im Zuge der Krise gebildet hat. Aus den Verkaufserlösen werden feste Anteile in die Unterstützung von emanzipatorischen Projekten, alternativen Medien oder Gefangenen verteilt. Das Ziel ist, dass sich unter dem Schirm des BeCollective-Netzwerks auch andere landwirtschaftliche Projekte entwickeln, die die Umwelt respektieren und klassische Arbeitgeber-Angestellte Verhältnisse ablehnen.
Das Olivenöl von Becollective ist mit einen Säuregrad von 0,3 bis 0,5 von Haus aus qualitativ erstklassig (wie fast alle Öle die aus Kreta kommen) und verdient somit die Bezeichnung Extra Nativ. Bei richtiger Lagerung (dunkel & kühl) ist das Öl bis zu 15 Monaten haltbar. Ein Tipp: Für Salate den Inhalt der Dose immer kräftig schütteln, damit sich der Bodensatz gleichmäßig verteilt, für das Braten jedoch gilt das Gegenteil – da die Schwebstoffe bei Erhitzung schneller verbrennen.
Mehr Info & eine Video vom Herstellungsprozess: becollective.espivblogs.net
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- Biohof Lex
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Der Biohof Lex ist ein Familienbetrieb in der Nähe von München, der bereits seit 1979 ökologisch wirtschaftet und zu den Gründungsmitgliedern des Naturland-Verbandes gehört. In Familienbesitz ist der Betrieb schon seit Beginn des 17. Jahrhunderts. Ca. 100 Hektar werden gemeinsam bewirtschaftet und in der eigenen Mühle weiter verarbeitet. Dank der schonenden Verarbeitung bei niedrigen Temperaturen bleibt die Keimfähigkeit der Körner erhalten.
Angebaut werden z. B. Buchweizen, Dinkel, Sojabohnen, Borlottibohnen und vieles mehr.
Mehr Info: www.biohof-lex.de
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- IRIS Pasta
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Die Agrargenossenschaft Iris ist ein Zusammenschluss von Erzeuger_innen im Süden der Lombardei vom Anbau bis zur Pasta-Herstellung. Die Förderung bewährter Praktiken der Bodenfruchtbarkeit, der biologischen Vielfalt und die Erforschung alten Saatguts gehören zum Engagement der Kooperative dazu. Wichtig ist auch die Schaffung von Arbeitsplätzen vor allem für Frauen und benachteiligte Menschen, die Entwicklung einer direkten Beziehung mit den Verbraucher*innen und die Verbreitung der Idee des kollektiven Eigentums.
Wir beziehen die Produkte von Iris über das Kollektiv Schnittstelle, das Produkte von Kooperativen, Kollektiven und alternativen Projekten vertreibt.
Mehr Info zur ereignisvollen Geschichte der Genossenschaft: www.irisbio.com/en/la-storia
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- OBEG Erzeuger*genossenschaft
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Seit 25 Jahren wirtschaftet die Organisch-Biologische Erzeuger-Gemeinschaft Hohenlohe gemeinsam. Sie wurde von Bioland-Bauern und -Bäuerinnen gegründet - mit dem Ziel, das eigene Getreide selbst lagern, aufbereiten und vermarkten zu können. Inzwischen betragen die Lagerkapazitäten der OBEG bis zu 5.500 Tonnen Getreide, das von 100 Bioland-Bauer*innen stammt.
Amaranth, Leinsamen, Kürbiskerne und Sonnenblumenkerne bekommen wir inzwischen von der OBEG. Alles Zutaten, die häufig von weit her (zwischen Ungarn und China) importiert werden – unsere haben keine Weltreise hinter sich.
Mehr Info: www.obeg.de
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- Kallari Futuro
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Kallari Futuro überzeugen durch direkten, fairen und nachhaltigen Handel auf Augenhöhe.
Kallari Futuro wurde gegründet von Raquel Cayapa Tapuyy, die auch Geschäftsführerin ist. Sie stammt aus einer Kichwa und Shuar Familie und wuchs in der ecuadorianischen Amazonas-Region auf. Kallari Futuro kooperieren mit Kleinbauernkooperativen, die ihre Rohstoffe in nachhaltiger Permakultur anbauen, und ermöglichen ihnen so den Zugang zum europäischen Markt.
Stolz und Tradition - Wertschöpfungskette vor Ort
Die Produzierenden profitieren von Preisen deutlich über dem Weltmarkt und von dem direkten Zugang zu europäischen Märkten, sowie einer vorhandenen Marketingstrategie. Die Natur profitiert vom nachhaltigen und ökologischen Anbau im Einklang mit dem natürlichen Ökosystem, durch den Artenvielfalt erhalten und gefördert wird. Konsumierende erhalten eine größmögliche Nähe zum Ursprung des Guayusa Tees und können einen direkten Beitrag zu fairem Handel, sowie der Erhaltung von Natur und traditioneller Kultur der Herkunftsregion leisten.
Ziel ist die Förderung von Eigeninitiative und finanzieller Unabhängigkeit der Kleinbauern. Die Wertschöpfungskette soll im Herstellungsland verbleiben, statt wie üblich lediglich Rohstoffe zu importieren. Ein verkaufsbereites Ergebnis gemeinsamer Arbeit zum Export anbieten zu können, ist für die Produzierenden ein reeller Wert auf den man stolz sein kann. Viel mehr, als wenn lediglich das Rohprodukt abgegeben wird.
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